Natürlich SCHWANger Blog
 

Wie kann Dich Dein Umfeld bei Deinem Kinderwunsch beeinträchtigen?

Wie kann Dich Dein Umfeld bei Deinem Kinderwunsch beeinträchtigen?

Der wohl wichtigste Mensch aus Deinem Umfeld ist in diesem Zusammenhang der potentielle werdende Vater. Du solltest daher unbedingt das Thema Kinderwunsch mit Deinem Partner besprechen. Sag ihm, wie es in Dir aussieht, was Dich beschäftigt. Lass ihn daran teilhaben, wenn es Dir schlecht geht, weil wieder ein „erfolgloser“ Zyklus verstrichen ist. Erzähle ihm, wie es Dich runter zieht, wieder einmal die Periode bekommen zu haben, von der Du doch so sehr gehofft hattest, dass sie dieses Mal endlich wegbleiben wird.
Aber achte darauf, dass der Kinderwunsch nicht zum ultimativen Thema in Eurer Partnerschaft wird und alles andere überschattet. Auch wenn Du der Meinung bist, „Familie ist alles!“: Denk daran, dass auch Deine Beziehung einen wesentlichen Stellenwert in Deinem Leben haben sollte. Mache Dir bewusst, dass Dein Partner es wert ist, um seiner selbst Willen geliebt und geschätzt zu werden, dass er sich genau das von Dir wünscht – anstatt sich nur als „Samenspender“ zu fühlen. Je wohler Du Dich in Eurer Beziehung fühlst, je mehr Ihr Eure gemeinsame Zeit genießt, je schöner Ihr Euch Euer Leben zu zweit macht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden.

Auch Deine Familie kann einen großen Einfluss auf Deinen Kinderwunsch haben. Hierbei spielen wiederum die Prägungen von frühester Kindheit an eine wesentliche Rolle.
Wie wurde bei Euch das „System Familie“ gelebt? Wie war die Rollenverteilung innerhalb Eurer Familie? Welche Muster hast Du dadurch für Dein späteres Leben übernommen?
Welche Hoffnungen, Sehnsüchte – aber auch Ängste verbindest Du mit der gewünschten Mutterschaft? Welche Werte möchtest Du Deinem Kind vermitteln?
Welche Glaubenssätze wurden Dir „eingepflanzt“ und steuern Dich unbewusst?
Wir alle kennen sie doch: „Oma's Weisheiten“, die oft unreflektiert von Generation zu Generation weiter getragen und so als „Wahrheit“ anerkannt werden. Leider sind die Wenigsten davon positiv und hilfreich für unser Leben, sondern legen uns vielmehr Steine in den Weg und begrenzen uns und unser Potenzial. Das betrifft auch die Familienplanung.
„Das Glück ist mit den Tüchtigen.“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ suggerieren Dir beispielsweise, dass man für sein Glück und seine Ziele hart arbeiten muss. Schwanger werden darf aber leicht gehen und Spaß machen!
„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ oder „Freu dich besser nicht zu früh.“ können Ängste schüren, das Erreichte, in dem Fall die Schwangerschaft, wieder zu verlieren. Nicht selten wurde durch die Familie sogar Aberglaube übermittelt – zum Beispiel, dass man vor Ablauf des dritten Monats niemandem von der Schwangerschaft erzählen darf, es Unglück bringt frühzeitig Babysachen zu kaufen usw.
Vielleicht wirst Du bezüglich des Nachwuchses unter Druck gesetzt? Gerade Familienmitglieder sind da leider oft wenig feinfühlig und diskret, sondern eher wie die sprichwörtlichen Elefanten im Porzellanladen.
Eltern, die ungeduldig nachfragen, wann sie endlich Großeltern werden. Verwandte, die wissen wollen, ob man nicht langsam mal „loslegen“ will mit der Familienplanung, oder ob einem die Karriere wichtiger sei. Geschwister, die sich einen späteren Spielkameraden für das eigene Kind wünschen, bevor der Altersunterschied zu groß wird.
Solche Sprüche treffen eine Frau natürlich umso mehr, die seit Längerem bereits versucht, schwanger zu werden. Der selbst auferlegte Leistungsdruck steigt, die Angst wächst, dass es weiterhin nicht klappt – und der Teufelskreis ist perfekt.
Oder ist es vielleicht so, dass Du Dich von Deiner Familie nicht ernst genommen fühlst mit Deinem dringenden Kinderwunsch? Wenn man nur immer den lapidaren Ratschlag bekommt, sich nicht verrückt zu machen und dass es schon noch klappen werde, kann das genauso frustrierend und verletzend sein. 

Freust Du Dich sonntags schon auf montags?

Ein weiterer wichtiger Faktor ist Dein Beruf. Je mehr er Dich befriedigt, je besser das Arbeitsklima ist, umso ausgeglichener bist Du allgemein – was sich natürlich auch positiv auf Deinen Kinderwunsch auswirkt.

Wie ist das Verhältnis zu Deinen Arbeitskollegen? Haben sie selbst Kinder und können daher Deine Lage nachfühlen? Erzählen sie gerne von ihrem Nachwuchs? Hättest Du Verständnis und Rückhalt im Falle einer Schwangerschaft – bei Fehltagen wegen Beschwerden, während Mutterschutz und Elternzeit?
Hast Du einen familienfreundlichen Arbeitgeber, bei dem Du nicht Angst haben müsstest, Dich wegen des Kindes krank zu melden? Würde er Dir entgegenkommen bezüglich der Einteilung der Arbeitszeiten? Könntest Du beruhigt in Elternzeit gehen in dem Wissen, dass dadurch Deine berufliche Karriere nicht automatisch beendet ist?
Je besser diese Dinge schon im Vorfeld für Dich geklärt sind, desto leichter kannst Du Dich innerlich auf eine Schwangerschaft einlassen.
 
Nicht zuletzt hat auch Dein Freundeskreis Einfluss auf Deinen Kinderwunsch.Zeitgleich mit der besten Freundin auf ein Baby „hibbeln“ - das wäre natürlich toll! Doch diese „Idealvorstellung“ wird in der Praxis eher selten zutreffend sein.
Und selbst wenn es so wäre: In diesem Fall musst Du natürlich ständig damit rechnen, dass sie das gemeinsame Ziel schneller erreicht als Du – also eher schwanger wird. Dann wäre es sehr wichtig, dass Du Dich ehrlich für sie freuen kannst. Neid oder Gedanken wie „Warum darf sie, und ich nicht?“ versetzen Dich in negative Schwingung und entfernen Dich nur weiter von Deinem Ziel. Vielleicht haben Deine Freunde bereits Kinder? Glückwunsch! Dann können sie Dir sicher viele wertvolle Tipps geben – auch um selbst schwanger zu werden.
Und wenn Eure Freundschaft trotzdem noch funktioniert, obwohl ihr Eure Prioritäten aktuell völlig unterschiedlich setzten müsst, dann bringt Euch wohl so schnell nichts auseinander.
Dies stellt nämlich eine große Herausforderung dar, derer Du Dir bewusst sein solltest: Bekommt in einer Freundschaft, die beide bisher ohne familiäre Verpflichtungen pflegen konnten, eine von beiden Nachwuchs, ist das eine völlig neue Situation. Nicht jede Kinderlose hat Verständnis dafür, wenn sich plötzlich alles erst einmal um das Baby dreht und gemeinsame Aktivitäten nur sehr eingeschränkt möglich sind. Dies ist eine Belastungsprobe für die Freundschaft, die sie erst einmal aushalten muss.
Besonders problematisch könnte es werden, wenn Deine Freundin selbst gar keine Kinder bekommen, sondern lieber ihr ungebundenes Leben genießen möchte und vielleicht auf Dauer genervt ist von Deinen ständigen Einschränkungen.
Hast Du Angst vor solchen Szenarien, dann kann es sein, dass Du Dich unbewusst gegen das schwanger werden sperrst.
 
Was gilt es also beim Kinderwunsch zu beachten?
Es ist wichtig, mit wem Du Dich umgibst.
Mache Dir bewusst, dass die Beeinflussung des Umfelds bei unerfülltem Kinderwunsch eine große Rolle spielen kann.
Halte Dich an Menschen, die Dir mentale Unterstützung geben.
Akzeptiere, falls sich ein Teil Deines Umfeldes im Laufe der Zeit ändert. In dem Fall hat es einfach nicht mehr zu Dir und Deinem Lebensplan gepasst. Und Du weißt ja: Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue ...

Mein Buch:

Buch Cover So geht schwanger

Vereinbare jetzt Dein kostenloses Mamaglücksgespräch mit mir >>>

Körperkerntemperatur zuverlässig messen mit trackleCatch! 10% Rabatt sichern mit Gutscheincode #2824: