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Der weibliche Zyklus: Wie funktioniert er eigentlich?

Der weibliche Zyklus: Wie funktioniert er eigentlich?

Den Zyklus kennen und deuten können ist eine wesentliche Voraussetzung für Dich, wenn Du schwanger werden willst. Daher geht es heute um den weiblichen Zyklus.
NFP (natürliche Familienplanung) gewissenhaft angewandt, ist eine sehr sichere Verhütungsmethode im Einklang mit der Natur, ganz ohne Nebenwirkungen. (Aber Achtung: Je unregelmäßiger Dein Zyklus, desto unzuverlässiger ist die Verhütung ausschließlich anhand von NFP.)
Leider ist in unserer so aufgeklärten Gesellschaft vielen Frauen dieses natürliche Körpergefühl verloren gegangen. Kein Wunder – ist es doch viel lukrativer für Medizin und Pharmaindustrie, Pillen zu verschreiben oder der Frau einen Fremdkörper einzusetzen. Dass Betroffene dadurch häufig über viele Jahre ihren Körper manipulieren, dabei teils unter heftigen Nebenwirkungen leiden und hinterher Probleme beim schwanger werden auftreten können, wird billigend in Kauf genommen – eröffnet es doch neue Geschäftsfelder.

Wenn Du ein Kind planst, lohnt es sich also, bewusst beste Bedingungen Deiner 4-Säulen zu schaffen und sich zudem ganz genau mit Deinem weiblichen Zyklus zu beschäftigen, damit Du die einzelnen Phasen verstehen und ideal nutzen kannst. Um schwanger zu werden, ist es wichtig zu wissen, wann Dein Eisprung überhaupt stattfindet. Der trackle oder trackleCatch, den ich Dir später noch genauer vorstelle, kann Dir dabei helfen, Deinen Eisprung und die fruchtbaren Tage zu berechnen.
Aber zunächst einmal zu den einzelnen Phasen des weiblichen Zyklus.

Jeder neue Menstruationszyklus beginnt mit dem Einsetzen der Periode. Wurde nämlich im vorangegangenen keine Eizelle befruchtet oder hat sich anschließend nicht erfolgreich eingenistet, wird die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut vom Körper wieder abgestoßen. Dies geschieht durch die Monatsblutung.
Auch wenn Du jetzt vielleicht erst einmal deprimiert bist, weil es noch nicht geklappt hat mit einer Schwangerschaft: Denke daran, dass mit dem ersten Tag des weiblichen Zyklus auch direkt wieder die Follikelphase (oder auch Proliferationsphase) beginnt. Das heißt, dass durch den Einfluss des Hormons FSH eine neue, befruchtungsfähige Eizelle in einem Deiner beiden Eierstöcke heranreift – in manchen, seltenen Fällen sogar zwei.
Durch das follikelstimulierende Hormon (FSH) werden die Follikel (Eibläschen) in den Eierstöcken immer größer, in deren Wänden das Hormon Östrogen gebildet wird. Der Anstieg des Östrogenspiegels wiederum bewirkt, dass sich die Gebärmutterschleimhaut wieder neu aufbaut. Gleichzeitig gibt er der Hirnanhangdrüse das Signal, vermehrt LH auszuschütten.

Dies alles passiert in der sogenannten ersten Zyklushälfte. Während dieser verbessert sich auch die Zervixschleimqualität immer weiter, um es den Spermien zu erleichtern, die Eizelle zu erreichen. Er wird von gelblich oder weißlich, zäh und klebrig immer dünnflüssiger, durchsichtiger und elastischer. Zum Eisprung hin kann man mit dem Zervixschleim sogar Fäden ziehen.
Die regelmäßige Analysierung Deines Zervixschleims ist ein wichtiger Baustein der natürlichen Familienplanung.

Die Mitte des weiblichen Zyklus bezeichnet man als Eisprung- oder Ovulationsphase. Zu diesem Zeitpunkt ist der LH-Spiegel auf erhöhtem Niveau, was dazu führt, dass der am besten entwickelte Follikel platzt und die reife Eizelle in den Eierstock freigegeben wird. Bei manchen Frauen kündigt sich der kommende Eisprung durch leichte Schmerzen im Unterleib an. Dies nennt man Mittelschmerz.
Nach dem Eisprung bleibt die Eizelle für einen kurzen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Spermien können aber bis zu 5 Tagen (in selten Fällen bis zu 7 Tagen) im Körper der Frau überleben und dort auf die reife Eizelle „warten“. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr in den Tagen vor dem erwarteten Eisprung ist also empfehlenswert, wenn Du schwanger werden möchtest.

Die zweite Zyklushälfte - Gelbkörperphase

Nach dem Tag des Eisprungs beginnt in der zweiten Zyklushälfte die sogenannte Gelbkörperphase, auch Lutealphase genannt. In dieser steigt mit dem Platzen des Follikels Deine Basaltemperatur um wenige Zehntel Grad an und bleibt bis zum Zyklusende erhöht. Du bist jetzt bis zum Ende des Zyklus unfruchtbar.
Eine dauerhafte Erhöhung der Basaltemperatur deutet – zusammen mit dem Ausbleiben der Periode – auf den Eintritt einer Schwangerschaft hin. Du kannst es Dir also eigentlich sparen, unzählige Schwangerschaftstests zu „verbraten“, wie dies von fortpflanzungswilligen Frauen häufig praktiziert wird.

Eine bequeme und zuverlässige Methode zur Messung der wirklichen Körperkerntemperatur stellt der bereits erwähnte trackle oder trackleCatch dar. Anders als bei der ziemlich lästigen und fehleranfälligen Messung der Basaltemperatur mit einem herkömmlichen Thermometer auf Zweinachkommastellen, führst Du Dir diesen weißen, tampongroßen Zyklustracker abends in die Scheide ein. Dort misst er verlässlich Deine wirkliche Körperkerntemperatur ohne Verbindung zum WLAN aufzunehmen. Am nächsten Morgen nach dem Aufstehen, entnimmst und reinigst Du ihn ganz einfach mit Flüssigseife sowie Wasser und stellst ihn in den dafür vorgesehenen Ständer. Dort werden die Daten automatisch an die zugehörige App auf Dein Handy übertragen und Du kannst zudem weitere Merkmale wie die Beschaffenheit Deines Zervixschleims, Gebärmutterhals, Geschlechtsverkehr, Blutung eintragen. Auf diese Weise bekommst Du nach ein paar Zyklen ein genaueres Bild über Dein fruchtbares Fenster. Dies ist enorm wichtig, weil Du nur einmal im Monat für eine begrenzte Zeit die Chance einer Befruchtung zur Verfügung hast.

In der Lutealphase wird der Follikel in den Gelbkörper umgewandelt und erzeugt anschließend Progesteron (Gelbkörperhormon). Dieses Hormon trägt den Menstruationszyklus mit und erhält die Schwangerschaft aufrecht. Es sorgt für die Entfaltung und stärkere Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut, unterstützt die Beweglichkeit der Spermien und hilft ihnen, in die Eizelle einzudringen.
Wenn Du schwanger geworden bist, wird in den ersten Wochen durch den Gelbkörper weiterhin Progesteron produziert, bis diese Aufgabe um die zwölfte Schwangerschaftswoche vollständig von der Plazenta übernommen wird. Ist keine Schwangerschaft eingetreten, zerfällt der Gelbkörper und produziert immer weniger Progesteron, bis schließlich die Phasen des Menstruationszyklus von vorne beginnen und deine Periode einsetzt.

Die verschiedenen Zyklusphasen wirken sich auch auf Deine Stimmung aus. Das heißt im Umkehrschluss, dass Du Deine Stimmungslage notieren und für die Zyklusbeobachtung verwenden kannst. Außerdem bieten sich im Alltag oft ungeahnte Möglichkeiten, wenn Du die einzelnen Phasen ganz bewusst für Dich nutzt.

Durch den Anstieg des Östrogenspiegels in der ersten Zyklushälfte fühlen Frauen sich oft attraktiver, sind konzentrierter und kreativer. Viele beobachten sogar eine mäßige Gewichtsabnahme, da sie automatisch zu gesünderen Lebensmitteln greifen. Außerdem geben sie weniger Geld aus, haben eine reinere Haut und freuen sich über eine erhöhte Libido. Östrogen hat also zurecht den Namen „Glückshormon“.
Du kannst diese erste Zyklushälfte, in der Dir alles leichter von der Hand geht nutzen für wichtige Termine oder Dates. Auch der Einstieg in eine bewusstere Ernährung und regelmäßige sportliche Betätigung sind in diesem Zeitraum erfolgsversprechender.

Rund um den Eisprung verstärken sich die Vorteile aus der ersten Zyklushälfte. Das Lustempfinden vieler Frauen steigert sich noch einmal, sie sind besonders energiegeladen und selbstbewusst. Forscher haben herausgefunden, dass sie zu diesem Zeitpunkt ganz besonders anziehend auf das andere Geschlecht wirken – was bezüglich auf die Fortpflanzung ja auch Sinn macht.
Diese Zeit eignet ist also besonders geeignet für wichtige Termine, zum Flirten oder Projekte, die Du endlich verwirklichen willst.

In der zweiten Zyklushälfte – also der Gelbkörperphase – sind Frauen aufgrund der Hormonänderung oft geplagt von Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder sogar depressiven Verstimmungen. Schnellere Gereiztheit, körperliches Unwohlsein, Hautverschlechterungen und Wassereinlagerungen sind weitere mögliche Begleiterscheinungen dieser Zeit. Da Progesteron als „Gemütlichkeitshormon“ gilt, hast Du jetzt vielleicht eher das Bedürfnis nach Ruhe und Gemütlichkeit anstatt Anstrengung.
Höre auf Deinen Körper, schalte einen Gang zurück und gönne Dir etwas Gutes – zum Beispiel ein gutes Buch, oder einen ausgedehnten Spaziergang im Wald.

Die Verstimmungen durch das Progesteron können sich während der Periode nochmals verstärken, und oft kommen noch körperliche Schmerzen dazu.
Aber Forschungen ergaben, dass Frauen während der Menstruation durch das niedrige Hormonlevel am ehesten bereit sind zu kooperieren. Du kannst also jetzt besonders gut klärende Gespräche führen oder einen Streit aus der Welt schaffen.

Um Dir Deinen Kinderwunsch zu erfüllen, empfehle ich Dir den trackle oder trackleCatch (mit Rückholbändchen) und habe hierfür einen Gutschein für Dich!
Dieser Gutscheincode lautet #2824. Einfach diesen Gutscheincode inklusive der Raute im Bestellvorgang am Ende im Bereich Gutscheincode eingeben. Dort werden Dir dann direkt 10 % abgezogen, und innerhalb von wenigen Tagen hast Du Deinen persönlichen trackle oder trackleCatch, mit dem Du direkt nach Deiner Periode starten kannst, um Deine wirkliche Körperkerntemperatur zu monitoren.

Viel Erfolg wünscht Dir
Deine Jolán

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