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Fruchtbarkeit: Wie verhält sich diese bei Frau und Mann?

Fruchtbarkeit: Wie verhält sich diese bei Frau und Mann?

Viele Erstgebärende sind heutzutage deutlich älter als in früheren Jahren. Oft wollen Frauen sich zuerst beruflich verwirklichen, um eine stabile finanzielle Basis für eine Familie zu schaffen bevor sie schwanger werden wollen. Auch das Bedürfnis, sich erst einmal „auszuleben“ oder das Gefühl, erst reif für ein Kind werden zu müssen, kann eine Rolle spielen. Oder es wurde einfach noch nicht der passende Partner gefunden, mit dem man eine Familie gründen möchte, da die Ansprüche in heutigen Zeiten oft höher geworden sind.

Häufig sind sich Frauen unsicher, wann eigentlich das beste Alter ist, um schwanger zu werden. Auf diese Frage gibt es wohl keine generelle Antwort. Dies kann und muss jeder individuell für sich selbst entscheiden.
Wichtig ist allerdings, beim Warten auf den richtigen Zeitpunkt, diesen nicht zu verpassen!
In Deutschland haben rund sieben Millionen Menschen zwischen 30 und 50 Jahren kein eigenes Kind – davon ungefähr jeder Vierte ungewollt. Laut einer Studie vermuten die Wenigsten von ihnen, dass die mit ihrem Alter zusammenhängen könnte.

Tatsächlich aber sinkt die Fruchtbarkeit der Frau viel schneller und somit auch die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, als vielen bewusst ist. In diesem Zusammenhang spricht man auch gerne von der sogenannten biologischen Uhr, die tickt.
Mit 23 Jahren ist die Fruchtbarkeit einer Frau am höchsten und bleibt bis etwas 30 Jahre weitgehend stabil. Ab 30 Jahren sinkt die weibliche Fruchtbarkeit rapide.
Während die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden im Alter zwischen 20 und 29 Jahren durchschnittlich noch bei 82 Prozent liegt, fällt sie zwischen 30 und 39 Jahren auf 44 Prozent im Durchschnitt. Zwischen 40 und 49 Jahren besteht nur noch eine fünfprozentige Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden.

Man kann also generell sagen, dass schwanger werden mit 30 in der Regel noch leichter gelingt, als schwanger werden mit 35. Zwar kann eine Frau möglicherweise auch noch mit 40 Jahren oder älter noch schwanger werden. Dann dauert es aber aufgrund der gesunkenen Fruchtbarkeit oft wesentlich länger bis zum ersehnten Wunschkind. Dafür kann es dann unter Umständen gleich doppeltes Glück geben. Denn mit steigendem Alter steigt aufgrund hormoneller Veränderungen auch die Wahrscheinlichkeit, Zwillinge zu bekommen.
Ich selbst bin das beste Beispiel dafür, dass eine Schwangerschaft auch noch mit 40 Jahren eintreten kann. Dabei sah mein AMH-Wert von 0,5 ng/ml alles andere als vielversprechend aus. Dank entsprechender Vorbereitung auf Basis meiner 4-Säulen-Methode und einer speziellen Körper- und Zellstrukturreinigung durften wir bei unserem zweiten Kind im 5. Übungszyklus positiv testen. 

Auch eine gesunde Lebensführung, die selbstverständlich (nicht nur bei Kinderwunsch) empfehlenswert ist, kann den natürlichen Prozess der abnehmenden Fruchtbarkeit nicht verhindern. Je älter Frauen werden, desto lauter tickt ihre biologische Uhr. Was aber sind die Gründe für diesen relativ frühen, dramatischen Rückgang der Fruchtbarkeit?

Nach dem 31. Lebensjahr nehmen sowohl Qualität, als auch Anzahl der Eizellen ab. Dieser Prozess beschleunigt sich ab dem 35. Lebensjahr erheblich.
Es findet nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung statt, und die Gefahr für Fehlbildungen steigt.
Anders als bei Männern, bei denen ständig neue Spermien nachgebildet werden, hat die Frau bereits bei ihrer Geburt ihren lebenslangen Vorrat an Eizellen von etwa einer Million Stück. Bis zur Pubertät bleiben davon noch etwa 300.000 übrig. Von diesen wiederum werden in ihrem gesamten Leben nur etwa 300 Stück zum Eisprung kommen.

Der durchschnittliche Eintritt der „Wechseljahre“ liegt bei 51 Jahren. Frauen können aber oft schon ab 45 Jahren nicht mehr (auf natürlichem Wege) schwanger werden, da ihre Fruchtbarkeit einfach zu gering, die Qualität der verbliebenen Eizellen aufgrund ihres Alters zu schlecht oder der Eizellvorrat bereits erschöpft ist.
Bist Du Dir unsicher über Deine Fruchtbarkeit oder wartest schon sehr lange auf den Eintritt einer Schwangerschaft, kannst Du vom Arzt Deinen Eizellvorrat (ovarielle Funktionsreserve) bestimmen lassen.
Eine Möglichkeit hierzu ist, die Follikel im Ultraschall auszuzählen. Alternativ dazu kann der Arzt verschiedene Blutspiegel messen, nämlich FSH (follikelstimulierendes Hormon), Östradiol und AMH, das Anti-Müller-Hormon.
Der Normwert des Anti-Müller-Hormons liegt für fertile Frauen bei 1,0 bis 5,0 ng/ml. Sind die Anti-Müller-Hormon-Werte im Bereich von 0,8 bis 1,0 ng/ml, liegt eine eingeschränkte weibliche Fruchtbarkeit vor. Bei Werten von unter 0,1 ist die Frau in der Menopause bzw. den Wechseljahren angekommen. Die Werte bei Frauen mit PCO liegen zwischen 5,0 und 15,0 ng/ml.

Quelle: Femikliman

Wie steht es um die Fruchtbarkeit bei den Herren der Schöpfung?

Auch wenn die Fruchtbarkeit der Frau natürlich eine entscheidende Schlüsselrolle beim schwanger werden spielt, sollte man nicht vergessen, dass die männliche Fruchtbarkeit ebenfalls einen wichtigen Anteil daran hat.
Obwohl der Spermienvorrat des Mannes sein Leben lang ständig nachproduziert wird und er generell bis ins hohe Alter zeugungsfähig bleibt, tickt auch bei ihm die biologische Uhr.
Im Laufe der Zeit sinkt die Spermienqualität. Es kann zur Veränderung der Spermienanzahl kommen. Außerdem ist es möglich, dass die Befruchtungsfähigkeit des Samens sich verringert.

Dass die biologische Uhr des Mannes ebenfalls tickt, drückt sich in dreierlei Hinsicht aus:
Das Sperma-Volumen verringert sich sehr langsam, aber stetig.
Der Anteil der Spermien mit maximaler Beweglichkeit nimmt ab.
Es kann zu Oxidation der Spermien kommen, welche Störungen in der DNA der Spermien verursacht. Dies bedeutet, dass mit steigendem Alter in den Spermien enthaltene Schäden am Erbgut zunehmen und Krankheiten oder Schädigungen beim ungeborenen Kind verursachen können.
Daher sind bei potenziellen Vätern über 50 Jahren Pränataldiagnostik (Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie und erweiterter Ultraschall) und Präimplantationsdiagnostik (genetische Untersuchung der Embryonen) angeraten.

Die Spermien des Mannes haben demzufolge einen großen Einfluss auf seine Fruchtbarkeit, die mit steigendem Alter sinkt. 50 Prozent der Fälle von unerfülltem Kinderwunsch sind auf die mangelnde männliche Fruchtbarkeit zurück zu führen.
Ein Spermiogramm (Analyse des Ejakulats) gibt Aufschluss über die Spermienqualität, wodurch die männliche Fruchtbarkeit beurteilt werden kann.
Fällt dieses ernüchternd aus, ist dies allerdings noch kein Grund, zu verzweifeln. Es gibt nämlich einige Möglichkeiten, um die Spermienqualität zu verbessern.

Die erste davon dürfte viele Männer begeistern: Häufiger Sex!
Im Sperma sind immer auch mangelhafte Spermien enthalten. Durch tägliche Ejakulation kann die Anzahl dieser geschädigten Spermien reduziert und die Spermienqualität dadurch verbessert werden.

Die ideale Temperatur für Spermien liegt bei 34 bis 35 Grad, weshalb sie von Natur aus auch „ausgelagert“ wurden in den Hodensack. Zu hohe Temperaturen können den Spermien schaden. Vorsicht also bei Sitzheizung, engen Hosen, heißen Duschen oder Bädern, häufigen Saunabesuchen. Auch der Laptop auf dem Schoß oder das Handy in der Hosentasche können sich ungünstig auf die Spermienqualität auswirken.

Beim Sport gilt: Weniger ist mehr! Moderates Training erhöht den Testosteronspiegel und hat einen positiven Einfluss auf die Spermien. Extremer Ausdauersport hingegen hat den umgekehrten Effekt und kann außerdem zu einer Überhitzung der Hoden führen.
Von Anabolika sollten Männer unbedingt die Finger lassen.

Da Männer mit Kinderwunsch oft unter Leistungsdruck stehen, der sich wiederum negativ auf die Spermienqualität auswirken kann, ist regelmäßige Entspannung umso wichtiger. Hierfür darf und sollte jeder Mann seine eigene, individuelle Methode finden.

Um eine bestmögliche Spermienqualität zu unterstützen und die Vermeidung missgebildeter Spermien zu vermeiden, sollte außerdem – mindestens drei Monate vor der Zeugung – auf Zigaretten und Alkohol verzichtet werden.
Der Griff zu Drogen aller Art ist absolut tabu!

Nicht zuletzt spielt eine ausgewogene Ernährung auch für die männliche Fruchtbarkeit eine große Rolle.
Gesundes und ausgewogenes Essen, ausreichend Omega-3-Fettsäuren, viel Obst und Gemüse, mehr Vitamine sowie ausreichend Zink & Folsäure tun dem eigenen Körper gut, unterstützen die männliche Fruchtbarkeit und damit auch Dir als Frau oder Partnerin beim schwanger werden.
Weitere Einflussfaktoren für Mann und Frau findest Du zudem in meinem natürlichen Ratgeber „So geht schwanger!“, welcher durch den Burg-Verlag verlegt wurde.

Damit Ihr beide ideale Bedingungen für Euren Kinderwunsch schaffen könnt, ist insbesondere bei Befindlichkeitsstörungen (Bluthochdruck, Diabetes Typ I und Typ II, Übergewicht, Nebennierenschwäche, Gelbkörperschwäche (Progesteronmangel), Östrogendominanz, Einnistungsschwierigkeiten, beschränkte Eizellqualität, Herausforderungen Gebärmutterschleimhaut, Blutgerinnungsstörung, unregelmäßige/Ausbleiben der Periode, Hormonstörung, Schilddrüsenunterfunktion, -überfunktion, Hashimoto, PCO, Endometriose, Zysten, verklebte/undurchlässige Eileiter, auffälliger PAP-Abstrich, mangelnde Spermienqualität, unzureichende Spermienanzahl, etc.) eine auf Euch abgestimmte Körper- und Zellstrukturreinigung sinnvoll. Wir Menschen bestehen aus Zellen und auch die Befruchtung beginnt mit der Zellteilung. Doch leider geht die Mehrheit der Menschen davon aus, dass eine gesunde Ernährung in Verbindung mit Nahrungsergänzungs-mitteln und etwas Bewegung vollkommen ausreichend ist.
Weit gefehlt! Dem ist heutzutage leider nicht mehr so, da viele Lebensmittel zu früh und unreif geerntet werden und zudem einen langen Transportweg hinter sich haben. Dabei geht der Löwenanteil an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen verloren. Auch ist der Körper bei den meisten inzwischen übersäuert und zu oft wird zu Nahrungsergänzungsmitteln ohne hohe Bioverfügbarkeit gegriffen.
Genau wie Du Deine Wohnung oder Dein Haus in bestimmten Abständen putzt und reinigst, damit Du Dich in Deinen eigenen vier Wänden wohl fühlst, darfst Du auch Deinen Körper und Deine Zellstruktur reinigen. Frauen konnten hier bei ihren Befindlichkeitsstörungen bereits Erfolgserlebnisse feiern. Nähere Informationen findest Du auf meiner Webseite zur Körper- und Zellstrukturreinigung.

Zum Schluss sei mir noch eine Bemerkung erlaubt: Den „idealen Zeitpunkt“ zum schwanger werden gibt es meist nicht. Die biologische Uhr jedoch tickt - und zwar bei jedem. Darum spüre ruhig einmal in Dich hinein, ob das beste Alter, um schwanger zu werden, vielleicht genau jetzt ist. Schafft bewusst ideale Bedingungen für Euren Kinderwunsch!

Herzlichst
Deine Jolán

Mein Buch:

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